Netztwerken bei der Veranstaltung: Regionale Wege in die Großküche

Regionale Wege in die Großküche: Vernetzen. Beschaffen. Genießen – am 01. August waren Guido und Lisa bei der Vernetzungsveranstaltung der Verbraucherzentrale NRW. An diesem Tag haben sich verschiedene Akteure der Außerhausverpflegung, der Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -großhandel sowie Multiplikator*innen miteinander vernetzt und ausgetauscht. Die Veranstaltung fand in den Räumen des Bildungszentrums der Handwerkskammer statt. Die Mensa des Bildungszentrums ist auch eine der sechs Modellkantinen des Kantinenprogramms der Verbraucherzentrale NRW. Mit dem Projekt „Kantinenprogramm NRW“ unterstützt die Verbraucherzentrale NRW Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung dabei, das Verpflegungsangebot gesundheitsfördernd, zukunftsfähig und regional orientiert zu gestalten.

Moderiert und begleitet wurde die Veranstaltung nicht nur von dem Team des Kantinenprogramms, sondern auch von A‘verdis. A‘verdis ist ein Beratungsunternehmen in Münster, welches Betriebe des Außer-Haus-Marktes auf einem nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Weg begleitet.

Durch einen Impulsvortrag und eine anschließenden Podiumsdiskussion wurden sowohl Erfolge als auch Herausforderungen einer nachhaltigen Außerhausverpflegung (AHV) deutlich. Hier hatten der Ernährungsrat Münster und die Ökomodellregion Münsterland (ÖMR) auch die Gelegenheit sich vorzustellen, da wir und die ÖMR am Nachmittag zwei von drei Workshops begleitet haben. In der Podiumsdiskussion haben zwei Akteure aus der Außerhausverpflegung und drei Akteure der Lebensmittelproduktion bzw. des Lebensmittelhandels miteinander diskutiert. Schnell wurde klar, dass vor allem eine gute Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen das A und O bei der Lieferbeziehung zwischen Anbieter und AHV ist.

Da die regionale oder auch bio-regionale Beschaffung von Lebensmitteln ein so wichtiger Punkt in der nachhaltigen Gestaltung von AHV ist, wurde dieses Thema in den Workshops nochmal vertieft.

In der Workshopphase nach dem Mittagessen, haben jeweils drei Gruppen Ideen gesammelt, wie regionale Anbieter von regionalen Lebensmitteln gezielt gefunden, verschiedene Akteure der Wertschöpfungskette untereinander besser vernetzt und regionale Vorverarbeitung von Lebensmitteln für die Außerhausverpflegung vorangebracht werden können. An einem Schwarzen Brett konnten alle Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung Gesuche oder Angebote aufhängen. Vielleicht gibt es hier auch das ein oder andere Match!

Die Veranstaltung war eine tolle Gelegenheit, sich mit alten und neuen Netzwerkpartner*innen auszutauschen und mit einem positiven Gefühl die eigene Arbeit voranzutreiben.

Fotos: eigene Aufnahmen und Verbraucherzentrale NRW